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dboard

dboard ist eine einfache und preiswerte Kommunikationshilfe für Menschen, die sich nicht mehr lautsprachlich ausdrücken können. Der Erfinder Georg Claus erlitt selbst 2004 einen Stammhirninfarkt  und ist seitdem zu fast 100% gelähmt und kann nicht mehr sprechen.
(www.tettricks.de - Hilfe nach erworbenen Hirnschädigungen).

dboard ist billig selbst herzustellen, es ist eine effektive Kommunikationshilfe für nicht-sprechende Menschen mit stark eingeschränkter Motorik (allerdings nur dann, wenn die Kopfmotorik etwas funktioniert). Hier die Beschreibung des Erfinders:

Ein Mann zeigt mit dem Laserpointer an seiner Brille auf die Buchstabentafel."Ich kaufte mir einen ganz normalen, handelsüblichen Laserpointer (mit Knopfzellen betrieben), den ich widerum an einem Brillengestell fixierte (Kabelbinder). Wahlweise kann man auch ein Stirnband nehmen. Mit diesem Laserzeigerät und der Buchstabentafel Alpha, die sowohl das gesamte Alphabet (der Häufigkeit der Nutzung der Buchstaben nach um das Leerzeichen angeordnet) als auch Felder mit Tätigkeitsaufforderungen enthält , die der Benutzer selber festlegen kann (man kann das in jeder beliebigen Sprache machen), kommuniziere ich unterwegs. Die Tafel ist auf beiden Seiten bedruckt.

 

Ich gehe mit dieser Kommunikationshilfe immer einkaufen. Ich plane den wöchentlichen Einkauf. Ich brauche nur kurz auf die beschriftenten Felder "wie lange haltbar" oder "wie teuer" zu lasern, damit mein Assistent sofort weiß was ich will. Das praktische an dem Pointer ist zudem, daß ich nur auf das gewollte Produkt deuten muß, um z.B. nur das Feld "angucken" anzupointen.

Mittlerweile besitze ich noch eine weitere selbstgebastelte, laminierte Buchstabentafel. Auf der Rückseite stehen die wichtigsten Telefonnummern von meinen Pflegehelfern sowie von ein paar guten Freunden. Ebenfalls habe ich eine Anweisung dazu geschrieben, wie man mir die Laserbrille aufzieht.

Vorne auf meiner breiten Rollstuhlarmlehne steht ein Hinweis, wo sich diese Notruftafel (hinten im Rollstuhlrucksack) befindet und wie man mit mir kommuniziert. Es kann ja mal eine Situation geben in der ich völlig unverhoft plötzlich allein dastehe (ich will hoffen, daß diese Situation nie eintritt!).

Ich habe mir diese Tafel so gestaltet, daß ich wöchentlich, völlig alleine mit meinem Pflegehelfer/in einkaufen gehen kann.

Grundgedanke war bei diesem Patent, daß ich mich auch unterwegs mit nicht "Buchstabierkundigen" unterhalten kann, ohne das mir immer jemand beim "übersetzen" helfen muß.

Diese Kommunikationslösung ist patentrechtlich geschützt. Lediglich die Anordnung der Buchstaben um das Leerzeichen wurde von mir vom Produkt ´Lucy´ (Shannon Electronics) übernommen."

Eine Beschreibung mit Abbildungen der Tafeln finden Sie in unserer Bibliothek.

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