Zusammenfassung

Im Berichtszeitraum konnte kommhelp wiederum in vielen  Fällen individuelle Hilfestellung bei der Nutzung von Computern als Kommunikationshilfe für Menschen mit schweren motorischen Einschränkungen  leisten. Die Anfragen lassen sich grob in drei Gruppen einteilen:

  • Ein vorhandenes Kommunikations-Hilfsmittel (i. A. über die Krankenkasse oder den Sozialträger finanziert) entspricht nicht den Bedürfnissen oder die sachgerechte Nutzung bereitet schwerwiegende Probleme, die erst nach der Einweisung durch den Lieferanten festgestellt wurden.
  • Wunsch nach Beratung vor Anschaffung einer PC-gestützten Kommunikationshilfe.
  • Die Weiternutzung eines bereits vorhandenen PCs ist aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr möglich oder erschwert.

Allein in Deutschland wird die Zahl der Personen, die auf Kommunikationshilfen zum Schreiben oder Sprechen angewiesen sind, auf mehrere Hunderttausend geschätzt. Die häufigsten Ursachen sind Schlaganfall, Unfälle mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen, Spastik, ALS, MS und Tumorerkrankungen.

(Auszug aus der) Satzung
des Vereins zur Förderung kommunikativer Möglichkeiten Behinderter Kommhelp e.V.

 § 2     Vereinszweck

 (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar die Förderung der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 52 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.
Zweck des Vereins ist die Förderung und Entwicklung der kommunikativen Möglichkeiten Behinderter mit technischen Hilfsmitteln. Schwerpunkt ist die Förderung behinderter Kinder und Jugendlicher bei der Nutzung technischer Kommunikationshilfen, um behinderungsbedingte Nachteile in Schule und Ausbildung weitestgehend zu überwinden. Hierdurch werden die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verbessert.

(2) Der Verein kann seine Betreuungsmaßnahmen durch individuelle Beratung, Schulung und Betreuung Behinderter an entsprechenden Geräten in geeigneten Räumen durchführen. Die Entwicklung oder die Initiierung der Entwicklung neuer, zweckdienlicher elektronischer und technologischer Hilfen soll Teil dieser Maßnahmen sein.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Bereitstellung von Beratungs- und Schulungsangeboten auf dem Gebiet elektronischer und/oder technologischer Hilfsmittel für behinderte Personen in ihrer alltäglichen Lebensumgebung (Wohnung, Schule, Arbeitsplatz), gegebenenfalls verbunden mit individueller Betreuung sowie die Entwicklung neuer, an die jeweilige Behinderung angepasster elektronischer/technischer Hilfsmittel, gegebenenfalls unter Heranziehung anerkannter Experten.
Der Verein betreibt elektronische Informationssysteme und bietet darüber entsprechende Informationen und Dienstleistungen an. Die Systeme dienen zur Kommunikation und, Informationsbeschaffung für Personen mit eingeschränkter Mobilität.


§ 3    Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke.

[Die vollständige Satzung ist im Anhang]

 

Ergänzende Informationen
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